Schafe, die Sie vielleicht noch nicht kennen

Seit Jahrtausenden züchtet der Mensch Schafe und daraus sind eine Vielzahl von Schafrassen entstanden, die jeweils ganz unterschiedliche Wollsorten liefern. Von feiner, glänzender Merinowolle bis zur kräftigen, vitalen Shetlandwolle. Jede Wollsorte, ob weich und "wollig" oder eher haarig, glatt hat seinen bestimmen Anwendungsbereich und Vorteile, die der erfahrene Weber und Stricker zu nützen weiß.

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Das Schaf des Monats April: das Wensleydale

Das Schaf des Monats März: Border Leicester

Das Border Leicester (nicht der Osterhase) ist eine große Schafrasse, die bis zu 175 kg schwer wird und erstmals 1776 im Grenzgebiet zwischen Schottland und England gezüchtet wurde.

Schaf des Monats Februar: Bluefaced Leicester

Das Bluefaced Leicester kann bei einer Schulterhöhe von  90 cm bis zu 110 kg schwer werden! Seine charakteristische "römische Nase" und seine dunkelblaue Haut unter dem Wollkleid sind typisch für diese Schafrasse.

Das Neujahrs-Schaf

... unser Sylvesterschaf ist natürlich kein Schäfchen,

sondern, wie es sich zu Neujahr gehört ein Wollschwein!

Das Schaf des Monats Dezember: the Hebridian

Eine Schafrasse mit schwarzem Fell, zumeist mit vier Hörnern und bernsteinfarbenen Augen finden man, wie der Name schon sagt auf den westlichen Inseln, den Hebriden.

Diese seltene, kleine Rasse wird heute hauptsächlich zur Landschaftspflege eingesetzt.

Das Schaf des Monats November: das North Ronaldsay, "Ronny"

Die kleine Insel North Ronaldsay liegt nördlich der Orkney Inseln und beherbergt rund 70 Bewohner und 4000 Schafe. Die abgehärtete Schafrasse ist kleinwüchsig und wiegt nur etwa 20 kg. In Ermangelung ausreichender Weideflächen haben sich die Ronnies auf das verspeisen von Seetang (kelp) spezialisiert und leben dadurch die meiste Zeit am Strand und auf den Klippen. Diese Plätze teilen sie sich mit den Seehunden (siehe Bild).

Das Schaf des Monats Oktober: das Soay Schaf

 

Weit draußen im rauhen Atlantik, noch vor den Äußeren Hebriden befindet sich die Inselgruppe von St. Kilda; sozusagen "die letzte Welt". Auf diesen wild zerklüfteten Klippen fanden Archäologen 4000 Jahre alte Gebäudereste. Seit 2000 Jahren ist eine permanente menschliche Besiedelung nachgewiesen. Durch die extrem isolierte Lage konnte sich hier das Soay Schaf, eine Schafrasse die unserem bronzezeitlichen Schaf entspricht, rein erhalten. Diese Schafrasse hat noch einen jährlichen Fellwechsel (wie am Bild erkennbar).

Aber auch die Menschen, die diesen Archipel bewohnten, lebten bis zum Beginn des 20. Jahrunderts unter fast urzeitlichen Bedingungen. Die Frauen gingen Sommer und Winter barfuß, die Männer ließen sich an langen Seilen die Klippen hinab um die Eier der Seevögel zu sammeln. Ohne ärztliche Versorgung dezimierte sich die Einwohnerschaft ständig, sodaß es im Jänner 1930 zur Evakuierung der letzten 36 Bewohner kam.

(Näheres auch in Wikipedia)